„Ansturm auf Studienplätze macht Unis zu schaffen“
Verfasst von teddya4 am 13. August 2008
Beim warten auf den Schornsteinfeger las ich heute Morgen auf der Internetseite der Braunschweiger Zeitung folgendes:
Bewerberzahlen in Niedersachsen enorm gestiegen – Ruf nach zentraler Vergabe
BRAUNSCHWEIG. In den Zulassungsbüros der Universitäten herrscht Hochbetrieb, zum Teil sind die Zustände chaotisch. Mittlerweile müssen dort so viele Bewerbungen gesichtet werden, dass manch einer eine zentrale Vergabe der Studienplätze zurückwünscht.
An der TU Braunschweig lagen Mitte August bereits 8238 Bewerbungen vor – eine Steigerung um 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
TU-Präsident Jürgen Hesselbach: „Generell muss man sich ja nun erstmal freuen, dass sich offensichtlich viele junge Leute für ein Studium in Braunschweig begeistern können.“ Aber auch er weiß, dass viele ihre Bewerbungen streuen, um ihre Chancen zu verbessern.
Die Leute bekommen wohl jetzt endlich mit, dass man eine hohe Qualifikation haben muss, um einen Job / eine Ausbildung zu bekommen. Doch bringt es wirklich etwas, sich an der Uni einzuschreiben, wenn man mit Ach und Krach grade so das Abi geschafft hat?
Wie den Universitäten geht es auch den Gymnasien; zumindest hier in Braunschweig. Immer mehr Schüler gehen nach der Grundschule dorthin. Nur leider meistens nicht mit den nötigen Qualifikationen. Diese Schüler sind dann 1-2 Jahre auf dem Gymnasium und dürfen dann auch eine Stufe tiefer auf einer Realschule beginnen.
Einige Schüler werden auch von ihren Eltern auf die Gymnasien geschickt. Zu Hause werden die Kinder dann tagtägich zum Lernen verdonnert. Ist das wirklich das Beste für deutschlands Jugend?